Respekt zeigen

Das erinnert mich an die Episode, als ich mal vor vielen Jahren einen alten Großmeister aus der ehemaligen Sowjetunion an den Bahnhof gefahren habe. Sein Vorname war Lev und er vertrat die Auffassung, dass man seinen Gegner als realen Feind ansehen solle. Ziel des Spieles sei, am Brett zu beweisen, dass man der “bessere Mensch” sei. Kortchnoi dachte ähnlich, und Kasparov denkt wohl heute noch so. Vielleicht sind die auch deshalb in die Weltspitze gekommen. Mir war mein Gegner vollkommen egal.