Aktuelles Beispiel

Ich nehme zur Demonstration des “Systems” eine aktuelle Partie, die gestern bei den German Masters der Frauen gespielt wurde. Hier zeigt sich, dass das Kriterium Königssicherheit in gewisser Weise eine selbsterfüllende Prophezeihung darstellt. Entweder ist der König sicher, oder nicht. Die Antwort kennt man in der Regel erst hinterher. Das heißt aber nicht, dass das Kriterium untauglich ist, sondern es ist letztlich eine Frage der konkreten Berechnung, bzw. des Stellungsgefühls (neuronales Netz, wie z.B. bei Leela).

Abschließend stellt sich noch die philosophische Frage, ob Josefine Heinemann verdient gewonnen hat. Heinemann kam besser aus der Eröffnung. Dann standen beide Seiten abwechselnd total auf Verlust. Heinemann hat es überlebt, Papp nicht. Darin kann ich einen Verdienst erkennen. Letztlich ist es egal.

Das System

Wie im letzten Beitrag erwähnt, geht es beim Schach ausschließlich darum, “gute” Züge zu machen, und davon möglichst viele hintereinander. Pläne sind dazu objektiv nicht erforderlich.

Wie findet man einen “guten” Zug?

Engines rechnen den besten Zug ganz einfach aus. Natürlich stellt sich insoweit in Frage, ob das auch Menschen tun können. Ein entsprechender Versuch wurde im Jahre 1960 unternommen.

Die Idee bestand darin, im Schach – ähnlich wie im Backgammon – einen Pointcount anzuwenden. Dazu wurden Stellungsmerkmale in statische Bauernwertigkeiten umgerechnet. Natürlich scheitert die Methode, wenn sich die Wertigkeiten während einer Partie dynamisch verändern, aber es ist schon mal ein sehr guter Ansatz. Stockfish arbeitet grundsätzlich auch mit statischen Wertigkeiten. Das geht sogar bis zur Wertigkeit einzelner Felder (Psqt mg).

Um eine Stellung zu bewerten, wird klassischerweise Bilanz gezogen. Was spricht für die eine Seite, was für die andere? Man listet die einzelnen Stellungsmerkmale in zufälliger Reihenfolge auf, und geht sie eines nach dem anderen durch. Das Problem dabei ist jedoch, dass irgendwie alles zu einem Einheitsbrei verschwimmt. Die offene Linie ist genausoviel wert, wie der rückständige Bauer, Raumvorteil, Entwicklungsvorsprung und alles andere auch. Irgendwie sieht alles gleich aus, und wird damit beliebig. Als Spieler steht man wie Buridans Esel vor den beiden Heuhaufen und kann sich nicht entscheiden. Jeder kennt aus den Blitzpartien im Verein, die “schwebende Hand”, die über dem Brett kreist.

Genau an dieser Stelle kommt Dorfmans “Methode” ins Spiel.

Der hat nämlich als erster Trainer eine Hierarchie der Wertigkeiten eingeführt. In seiner Methode der Stellungsbewertung dominieren bestimmte Faktoren alles andere, egal was der Pointcount sagt.

Sein erstes Kriterium ist selbstverständlich die Königssicherheit, denn mit dem König steht und fällt die Partie. Man kann das mit Art. 1 GG vergleichen. Die Würde des Königs ist unantastbar!

Sein zweites Kriterium ist die Materialverteilung. Wir erinnern uns an Botwinnik, der als Ziel im Schach, wenn der Horizont nicht bis zum Matt reicht, hilfsweise den Materialgewinn definiert hat. Platt formuliert: Wer mehr Klötzchen auf dem Brett hat, steht besser, egal wie ruiniert seine restliche Struktur dafür auch sein mag.

Das dritte Kriterium ist der Damentausch mit Übergang in ein besseres Endspiel. Auch hier handelt es sich nicht um Rocket Science. Wer diese Möglichkeit hat, steht besser (im Endspiel).

Das vierte Kriterium ist die Bauernstruktur. Wenn alles andere gleich ist, ist die Seite mit der besseren Bauernstruktur im Vorteil.

Mit diesen Kriteren lassen sich Stellungen bewerten. Aber was nützt das, wenn ich auf der Suche nach einem “guten” Zug bin? Das ist der Zeitpunkt für Chuchelov, bzw. für mein “System”.

Der letzte Schritt besteht nämlich darin, die Hierarchie in einen Suchauftrag, den Algorithmus zum Finden von Kandidatenzügen,  umzuwandeln. Das ist die große Erkenntnis, die derzeit von Chuchelov am weitesten und feinsten ausgearbeitet wurde.

Nun weiß ich leider nicht, was Chuchelov empfiehlt, aber meine “System”, basiert zumindest auf genau demselben Prinzip.

1. Kann man den gegnerischen König konkret angreifen? Droht der umgekehrt, den eigenen König konkret anzugreifen? Die Frage ist exorbitant wichtig, aber die Antwortet lautet fast immer Nein. Damit spielt dieses Krtierium in der Praxis zwar kaum eine Rolle, aber wenn es mal vorliegt, ist alles andere nebensächlich.

2. Kann man Material gewinnen? Das ist das Kriterium, das jeder Schachspieler berücksichtigt. Bei jedem Zug schauen wir, ob wir etwas gewinnen können. Wichtig ist dabei jedoch, dass es nicht nur um reine Figurenwerte geht. Für Dorfman zählt auch eine günstige Materialverteilung als Zugewinn. Als Klassiker wäre hier die typische Überlegenheit von Dame und Springer gegen Dame und Läufer zu nennen. Das Stichwort lautet: Überkompensation.

3. Kann man in ein besseres Enspiel abwickeln? Geschenkt!

4. Kann man seine Bauernstruktur verbessern? Oder kann man die Bauernstruktur des Gegners verschlechtern. Der zentrale Punkt ist dabei, dass die Bauernstruktur wichtiger ist, als die Stellung der Figuren. Das machen viele falsch. Sie stellen lieber ihre Figuren besser, als dass sie an ihre Bauernstruktur denken.

5. Der letzte Punkt ist die Makogonov-Regel: Wenn man nicht weiß, was man ziehen soll, stellt man seine schlechteste Figur besser. Das ist sozusagen die Auffang-Regel falls nix geht.

Wenn man diese Methode konsequent anwendert, zeigt sich ein unglaubliches Phänomen. Die Kandidatenzüge, die man so findet, entsprechen regelmäßig der Kandidatenliste von Engines. Wenn das mal nicht der Fall ist, dann liegt es zu 100% daran, dass man eine Taktik übersehen hat. Man spielt mit dem System wie eine Engine, oder man patzt. Genau das ist auch der Grund, warum Spieler, wie Caruana, bei Chessbomb, wo die Übereinstimmung mit dem Enginezug farblich angezeigt wird, praktisch nur tiefblaue und knallrote Züge (Blunder) machen.

Last but not least glaube auch ich, dass Rubinstein grundsätzlich nach dieser Methode gespielt hat. Es folgt mein Lieblingsbeispiel, bei dem man auch schön erkennt, was Rubinstein übersehen hat. In Chessbase sieht es zugegeben übersichtlicher aus, und natürlich sind das auch keine “normalen” Kommentare, sondern rein auf das System bezogen. Ich bitte insoweit um Nachsicht.

Abschließend noch ein Disclaimer: Mattangriff und Taktik dominieren alles, auch den Algorithmus. Wenn man im entscheindenden Moment schläft, nützt selbst die beste Methode nichts.

Der Plan im Schach

“Ein schlechter Plan ist besser als gar kein Plan”. Wer kennt es nicht, das berühmte Zitat? Von wem es stammt, ist unklar, und das nicht ohne Grund, denn dieser Rat kann extrem schädlich sein.

Leider gibt es keine Statistik dazu, wieviele Partien aufgrund von schlechten Plänen verloren wurden, aber ich vermute mal, eine Million kommt locker hin. Bermerkenswert ist auch der Umstand, dass Engines überhaupt nicht “planen” und dennoch Elo 3600 erreichen. Die machen einfach nur “gute” Züge, und davon sehr viele hintereinander. Hint!!!

Ich behaupte, dass man im Schach keinen Plan benötigt, man muss lediglich Plan haben. Klingt komisch, ist aber so. Die Suche nach Plänen ist komplette Zeitverschwendung. Das gilt sogar für das Endspiel, wo Engines bisweilen schwächeln. Im Endspiel besteht die übliche Methode letztlich auch nur darin, die Stellung in bekannte Muster zu überführen, wo man den Lösungsweg aus dem Gedächtnis reproduzieren kann. Sorry, aber einen genialen Plan kann ich darin nicht erkennen, das ist reine Transformation.

Bleibt noch eine Frage: Wie finde ich einen “guten” Zug? Das ist die Gretchen-Frage nach dem Suchalgorithmus.

Diese Frage hat sich schon Botwinnik gestellt, und dabei neidvoll auf Capablanca geschaut. Gelfand vertritt gerne die These, dass Rubinstein der Lösung sehr nahe gekommen sei. Neuerdings wird Chuchelov diesbezüglich sehr hoch gehandelt.

Fortsetzung folgt…

 
Nachtrag: Bent Larsen sah es offenbar ähnlich.


Quelle: ChessNow auf Youtube

Going the distance

As expected Carlsen-Nakamura goes through all seven sets. For today I expect Nakamura to get totally manhandled by Carlsen. I simply believe that Carlsen can win on demand against Hikaru. He is absoltuely untouchable, at least in this format. If it felt that Nakamura gave him a run for his money, then only because Carlsen wanted it to look that way. It’s a business after all and the show has jumped the shark a long time ago.

Update: Well, he could win and draw on demand, but it got as close as it could possibly get. Great event with a worthy finale!

“Qualitätsopfer”

Der Begriff “Qualitätsopfer” führt häufig zu Missverständnissen, denn geopfert wird gar nichts. Es handelt sich dabei vielmehr im Idealfall um einen sog. “Plustausch”.

Als Botwinnik das Schachprogramm “Pioneer” konzipierte, suchte er nach einer Möglichkeit, um die Zielvorgabe für den Algorithmus zu formulieren. Matt zu setzen konnte dabei für die Grundstellung keine Zielvorgabe sein, denn so tief kann keine Engine rechnen. Also hängte er das Ziel entsprechend niedriger und definierte es als den “Materialgewinn”. Schach wird damit zum Wirtschaftsspiel.

Mit jedem Zugpaar (= Austausch von Zügen) gewinnt man idealerweise etwas (das Plus) hinzu, sei es Material, Raum oder Zeit. Dieser Gewinn lässt sich in Bauereinheiten messen, bzw. umrechnen, und ist damit mathematisch erfassbar. Im Schach kommt es dabei allerdings auch häufig zu “Währungsschwankungen”. Das macht letztlich den Reiz aus. Ein Bauer ist in der Regel nur eine Einheit wert. Steht er jedoch kurz vor der Umwandlung, kann er bereits zu diesem Zeitpunkt eine ganze Dame wert sein. Nach diesem Verständnis gibt es überhaupt keine Opfer, sondern allenfalls einen Tausch von Äpfeln gegen Birnen, wobei man hofft, dass es nicht unter Wert geschieht. Einen Verlust hat man eingestellt.

Ein korrektes Qualitätsopfer ist somit kein Materialverlust, sondern idealerweise ein Vermögenszuwachs. Am Ende hat man durch diese Transaktion mehr Bauerneinheiten in der Vermögensbilanz, als vorher. Neutrale Qualitätsopfer, die zu keiner Veränderung des Vermögens führen, sind selten, und demzufolge etwas besonderes. In der Betriebswirtschaft würde man dazu sagen, dass ein Asset durch ein anderes ersetzt wurde.

Viele Spieler, insbesondere auf Amateurebene, haben für das Konzept des Qualitätsopfers als Plustausch einen Blind Spot, weil sie nur in konkreten Figurenwerten rechnen und sonstige werthaltige Faktoren ignorieren. Andere wiederum haben grundsätzlich Angst vor dynamischen Vorteilen als Kompensation, weil sie diese nur allzu oft verspielen und am Ende – wie Hans im Glück – mit leeren Händen darstehen. Sie besitzen auch im realen Leben keine Aktien, sondern typischerweise Gold und Immobilien.

Ja, aber….

Was ist, wenn mein Gegner die Variante besser vorbereitet hat? Mein Gegner hat doch auch eine Datenbank und Engines.

The Prime Minister gazed hopelessly at the pair of them for a moment, then the words he had fought to suppress all evening burst from him at last.
“But for heaven’s sake — you’re wizards! You can do magic! Surely you can sort out — well — anything!”
Scrimgeour turned slowly on the spot and exchanged an incredulous look with Fudge, who really did manage a smile this time as he said kindly, “The trouble is, the other side can do magic too, Prime Minister.” – Harry Potter and the Blood Prince.

Das Problem ist klar, und lässt sich am Beispiel Peter Lekos beschreiben. Der hat Angst davor, dass ihm der Gegner einen Schritt voraus sein könnte, und verwandelt jeden seiner Gegner in einen unbesiegbaren Behemoth. Gegen ein solches Monster scheint in der Tat kein Kraut gewachsen zu sein. Nun kann man natürlich versuchen, zu jedem denkbaren Abspiel 100 Seiten mit Varianten vorzubereiten. Aber ist das die Lösung? Der Gegner hat bestimmt 101 Seiten vorbereitet, und auf die eine Seite kommt es an! Genau genommen kann es sogar auf einen einzigen Zug ankommen. Die Neuerung mit Ausrufezeichen, und aus die Maus.

Natürlich ist die Drawmeister-Strategie eine Antwort, denn sie reduziert die Partie auf endlich viele überschaubare Möglichkeiten. Selbst der beste Freeroll ist jedoch in gewisser Weise unbefriedigend, wenn man auf Gewinn spielen muss. Wann ist das nicht der Fall? Soll man mit 2300 gegen 2300er Remis machen, weil die “gleichstark” sind? Sofern es keine Patzer im Feld gibt, gegen die man sicher punkten wird, ist das keine Option um IM zu werden.

Was ist die Lösung? Wie kommt man aus dem Dilemma raus? Die Antwort lautet: Es gibt keine Lösung! Man kann nur die Faktoren beeinflussen, die man beeinflussen kann. Mehr als harte Arbeit und Selbstvertrauen kann man nicht mitbringen. Zum Gewinnen gehören immer zwei. Den Part des Verlierers überlässt man dem Gegner, der mit genau denselben Problemen zu kämpfen hat.

Calling the Bluff

In the last few days two weird games happened. German player Fridman was playing a line multiple times that was supposed to be refuted and Carlsen played a line multiple times that was supposed to be nothing. Nobody tested their prep, until now…

Magnus Carlsen

Nachdem letztens bei chess24 im deutschen Stream mal wieder die Frage aufgekommen ist, wie hoch der IQ von Carlsen sei und warum er so stark ist, und Kasimdzhanov davon gefaselt hat, dass er nichts von IQ-Tests halte, möchte ich mal meinen Senf dazu abgeben, denn von dem Thema verstehe ich auch nicht weniger.

Da wäre zum einen dieses Interview bei Chessbase und die wirklich dämliche Frage, ob Carlsen an Autismus “leide”. Leidet Supermann an Superkräften? Nein, natürlich nicht! Carlsen ist Weltmeister, Multimillionär und macht – wenn er nicht gerade eine Partie verloren hat – einen ziemlich zufriedenen Eindruck. Das ist mit Sicherheit nicht unter den Begriff “Leiden” zu subsummieren. Demzufolge fällt auch seine Antwort entsprechend unklar aus.

Nun gibt es Ferndiagnosen, die seine Auffälligkeiten mit Autismus in Zusammenhang bringen. Andere reden vom Asperger-Syndrom, was letztlich auch nur eine besonders hochfunktionale Form von Autismus darstellt. Mir scheint jedoch, dass Magnus Carlsen die “Magnus Carlsen”-Kondition aufweist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Phänomen nach der ersten Person benannt wird, bei der es diagnostiziert wird (Lou Gehrig Disease).

Wenn man unterstellt, dass Magnus Carlsen in der Tat eine solche Kondition sui generis besitzt, und den Leidensaspekt ausblendet, dann macht auf einmal alles Sinn. Er ist der Einzige seiner Art! Er kann sich auch selbst nicht erklären, wie er das macht. Niemand ist seinen Superkräften gewachsen. Deshalb ist er Weltmeister. Im Übrigen führt er auch noch die Weltrangliste im Fantasy Football an. Auch das ist kein Zufall. Magnus Carlsen ist ein Genie!

Vorbereitungsmethoden

Es gibt zwei Hauptansätze, wie man sich “richtig” vorbereitet.

Entweder versucht man die vermeintlichen Schwächen des Gegners anzugreifen (exploit), oder man versucht sich selbst unangreifbar zu machen (unexploitable).

Der erste Ansatz erfordert es, im ersten Schritt die Partien des Gegners zu analysieren, und im zweiten Schritt dessen eigene Herangehensweise zu verstehen, also welchen der beiden Ansätze der Gegner bei seiner eigenen Vorbereitung verfolgt. Letzteres wird gerne vergessen. Das Ergebnis ist dann nicht selten eine große Überraschung, weil der Gegner unerwartet reagiert.

Der zweite Ansatz ist gegnerunabhänig. Man arbeitet entweder – wie MVL – Tag und Nacht an seinem Repertoire, oder man rollt – wie Ivanchuk – ganz einfach einen Würfel, welche seiner vielen Eröffnungen man diesmal spielt. Dieser Ansatz erfordert in der Regel einen großen Arbeitsaufwand zwischen den Turnieren. Dafür kann man es während des Turniers entspannter nehmen.

Von Kramnik ist bekannt, dass er in seiner aktiven Zeit zwei Stunden pro Tag damit verbrachte, mehr oder weniger sein vollständiges Repertoire zu wiederholen. Dazu musste man natürlich erst mal die entsprechende Vorarbeit geleistet haben.

Eine Vorbereitungskatastrophe aus meiner eigenen Praxis:

Wie man sich mittlerweile denken kann, bevorzuge ich heute den zweiten Ansatz. Die Chance, dass der Gegner Varianten mit Löchern wiederholt, ist im Zeitalter von Engines auch einfach zu gering. Die schauen sich ihre eigenen Partien auch an. In meiner Jugendzeit war das noch anders. Ein Spieler war dafür bekannt, immer wieder eine kaputte Variante aus einem Eröffnungsbuch zu wiederholen. Schon damals konnte man Büchern nicht trauen.

How to make it interesting?

Somehow I have the feeling that MC wants his opponents to catch up a bit in order to stretch out the tournament. He virtually dumped two points against Ding at least. Is there any proof? Of course not. It’s just a conspiracy theory.

Exactly when Leko and Yasser were discussing that Magnus probably has his “own agenda” the english stream broke down. That’s a funny coincidence, isn’t it? Don’t question your boss on air 😉

Play it safe!