Die anderen vier ?!

Nachdem der weitgehend unbekannte Markus Kappe angeblich eines der fünf größten Schachtalente Deutschlands gewesen sein soll, stellt sich die Frage, wer die anderen vier sein könnten.

Emanuel Lasker dürfte als Weltmeister gesetzt sein, Siegbert Tarrasch vermutlich auch. Bleiben noch Robert Hübner und Wolfgang Uhlmann, und damit hätten wir vier identifiziert.

Wer dabei unter den Tisch fällt, ist Klaus Junge, der leider drei Wochen vor Kriegsende in einem Szenario gefallen ist, das an Berhard Wickis berühmten Antikriegsfilm “Die Brücke” erinnert.

Wolfgang Uhlmann hatte insoweit mehr Glück. Er wuchs als Kind in Dresden auf und überlebte 1945 den Bombenangriff, von dem wir mittlerweile aufgrund neuster Erkenntnisse völlig unabhängiger Historiker wissen, dass er gar nicht so schlimm war, wie es vom Roten Kreuz und unglaubwürdigen Zeitzeugen behauptet wurde.

Wer noch unter den Tisch fällt, ist Arkadij Naiditsch. Man könnte natürlich den Standpunkt vertreten, dass er geborener Lette sei, aber wer möchte heutzutage noch ernsthaft mit solch kleinlichen Argumenten kommen? Und dann wäre da noch Jan Gustafsson, dessen Haupttalent in der Eröffnungsanalyse mit Engines besteht.